In einer Nachholpartie des 16. Spieltags unterlag die Spvg. Hiddenhausen dem Titelaspiranten GW Pödinghausen mit 1:3 (1:2). Die Gäste entführten im Stile einer Spitzenmannschaft die drei Punkte von der Eilshauser Alm, da sie überaus effektiv agierten. Den Vereinigten konnte man nur wenig Vorwürfe machen, betrieben diese einen großen Aufwand, belohnten sich dafür vor allen Dingen in der ersten Halbzeit aber nicht.

Wer zehn Minuten zu spät in Eilshausen ankam, hatte schon einiges verpasst: In der 3. Minute bot sich Batuhan Kaymak die große Chance auf die frühe Führung, doch Hiddenhausens Stürmer setzte den Ball per Kopf völlig freistehend knapp über das Tor. Nur zwei Minuten später klingelte es auf der Gegenseite, als ein langgezogener Eckball von Marcel Rinnelt von vielen der Weg ins Aus prognostiziert wurde, aber Philip Ewert den richtigen Riecher hatte und aus spitzem Winkel noch eindrücken konnte. Praktisch im Gegenzug fiel der Ausgleich: Radu Scoarta kam nach einer schlecht gespielten Rückgabe von Pascal Ewert an den Ball und behielt vor GWP-Torwart Yannick Hartmann die Nerven – es hieß 1:1. In der Folgezeit waren beide Mannschaften gleichwertig mit den besseren Chancen auf Seiten der Gastgeber, ehe Hashem Celik, nächstes Jahr im Trikot des SC Herford, in der 27. Minute mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern Torentfernung zum 1:2 traf. Große Aufregung dann in der 35. Minute: Als Batuhan Kaymak weit im Strafraum stehend von den Beinen geholt wurde, entschied Schiedsrichter Michael Joyce zunächst auf Vorteil, um dann zu erklären, dass er das Foulspiel vor dem Strafraum gesehen hatte. Eine nicht zu erklärende Fehlentschedung von Joyce, der seine an sich gute Leistung mit dieser Entscheidung ad absurdum führte und entsetzte Hiddenhauser Spieler wie Verantwortliche hinterließ. Trotzdem bot sich den Vereinigten fünf Minuten vor der Pause noch die Ausgleichschance, doch Marc Andre Salle scheiterte aus zwölf Metern mit seinem Linksschuss am rechten Pfosten. Nach dem Wechsel agierte Pödinghauser souveräner und entschied die Begegnung in der 49. Minute durch Marcel Rinnelt, der aus spitzem Winkel mit einem Heber zum 1:3 traf. Die dritte Chance führte zum dritten Treffer – so agiert eine Spitzenmannschaft. Zwar vergab Radu Scoarta zehn Minuten später per Kopf nur knapp den Anschlusstreffer, doch die Hiddenhauser konnten sich im Anschluss nur noch zwei Halbchancen erspielen. Die Gäste vergaben die endgültige Entscheidung durch Umut Uyanik, der nach einem schön anzusehenden Konter nur knapp verzog. In der 84. Minute sah Hiddenhausens Thorben Rose nach einem Foulspiel noch die gelb-rote Karte – spätestens da war die Partie dann gelaufen.

 

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