Die Spvg. Hiddenhausen hat auch das zweite Spiel der Rückrunde gewonnen! Die Mannschaft von Trainer Christian Scheidies bezwang auf der Eilshauser Alm den TuS Ahmsen mit 2:1 (1:0). Der Sieg der Vereinigten war verdient, auch wenn er am Ende dramatische Züge hatte.
In einem insgesamt chancenarmen Spiel hatten die Gastgeber die einzige Torgelegenheit in der ersten Halbzeit – und diese wurde effektiv genutzt: Marc Andre Salle kam in der 8. Minute im Strafraum an den Ball, der direkt auf den aufgrückten Rechtsverteidiger Matthias Schmolka spielte und dieser keine Mühe hatte, aus fünf Metern zum 1:0 zu treffen. Die Begegnung war daraufhin hektisch und teilweise hart geführt – fällige Verwarnungen für die Gäste bis auf eine Ausnahme hielt Schiedsrichter Jannik Borgmann für nicht angebracht. Hiddenhausens Linksverteidiger Daniel Sitter schied bereits früh mit einen schweren Wadenbeinverletzung aus.
Nach dem Wechsel hatten die Vereinigten lange alles im Griff und legten dank Torjäger Radu Scoarta den zweiten Treffer vor. Scoarta traf in der 57. Minute mit freundlicher Unterstützung von Ahmsens Torwart Till Käufer aus 20 Metern Torentfernung zum 2:0. Die Gastgeber verpassten in der Folgezeit, dass Spiel endgültig zu entscheiden: Marcel Heldt zielte mit einem Schuss aus zehn Metern Torentfernung zu hoch, während Radu Scoarta aus drei Metern an Torwart Käufer scheiterte. So wurde es nochmal spannend: Als die Spielvereinigung nacheinander ihre Leistungsträger Dominic Buchholz, Lennart Madroch und Sinan Boga aufgrund von Verletzungen verlor, wirkte die Mannschaft dann natürlich etwas unsortiert. In der 84. Minute nutzten die Gäste ihre erste Chance des Spiels durch Torjäger Niclas Lehbrink nach einem individuellen Fehler in der Hiddenhauser Abwehrreihe zum 2:1-Anschlusstreffer. Nun wurde es dramatisch: Lehbrink tauchte fünf Minuten später frei vor Torwart Tim Viergutz auf, der jedoch auf dem Posten war. In der zehnminütigen (!) Nachspielzeit erfuhr die Hiddenhauser Mannschaft dann späte Gerechtigkeit: Als Niclas Lehbrink aus zehn Metern abzog, rettete Luca Steffen auf der Linie für den bereits geschlagenen Viergutz – das tat Steffen bereits im Hinspiel ebenfalls in der Extrazeit, dort wurde jedoch zu Unrecht auf Tor entschieden. Nach insgesamt 105 (!) Spielminuten war der Sieg des Willens dann unter Dach und Fach gebracht..
