Bezirksliga: Spielvereinigung verpasst Auswärtssieg um eine Sekunde
Bittere Pille für die Spvg. Hiddenhausen in der letzten Sekunde der Nachspielzeit: Durch den Ausgleichstreffer von Stephan-Maurice Wennemann in der letzten Spielsekunde endete das Spiel beim TuS Ahmsen mit 1:1 (1:0).
Der Zeitpunkt des Ausgleichstreffers war natürlich unglücklich für die Vereinigten, letztlich war das Endergebnis aber verdient. Die Gastgeber hatten vor der Pause die besseren von im gesamten Spielverlauf wenigen Tormöglichkeiten. Stephan-Maurice Wennemann scheiterte in der 20. Minute zunächst an der Latte, ehe er fünf Minuten vor der Pause freistehend am glänzend reagierenden Hiddenhauser Torwart Tim Viergutz scheiterte. Die Gäste wurden einmal gefährlich, als Moritz Büscher eine Hereingabe von Thorben Rose in Richtung gegnerisches Tor verlängerte, damit Ahmsens Torwart Till Käufer zwar überraschte, der den Ball im Nachfassen doch noch parieren konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte dann Radu Scoarta für die Hiddenhauser 1:0-Führung, als dieser eine Hereingabe von Daniel Sitter artistisch aus der Luft annahm und frei vor Käufer einschoss.
Nach dem Wechsel ließen die Vereinigten keine Torchance mehr zu – vielmehr hätte Marc Andre Salle in der 72. Minute nach einem Konter für die Entscheidung sorgen können, doch Hiddenhausens Stürmer übersah zunächst den besser postierten Loui Sewing und platzierte dann den Ball neben das Tor. So folgte in der vierten Minute der Nachspielzeit ein letzter langer Ball der Gastgeber in Richtung Hiddenhauser Hälfte und nach einer Kopfballverlängerung tauchte Stephan-Maurice Wennemann frei vor Tim Viergutz auf, behielt die Nerven und traf zum 1:1, worauf Schiedsrichter Daniel Senkiw die Partie abpfiff. Bereits in der letzten Saison kassierten die Vereinigten in Ahmsen den 1:1-Ausgleichstreffer erst in der Nachspielzeit – das der Ball dieses Mal, anders als im Vorjahr, wirklich im Tor war, ist natürlich nur ein schwacher Trost.
