Bezirksliga: Hiddenhausen jubelt in Herringhausen

Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewann die Spvg. Hiddenhausen am Sonntag bei der FA Herringhausen/Eickum mit 2:1 (0:1). Ein Sieg, der fast schon historisch daherkommt: Vor genau zehn Jahren und zwei Tagen gelang der letzte Erfolg gegen den FAH. Die Torschützen beim damaigen 4:1 in Lippinghausen waren Eduard Reh (2), Matthias Wichmann und Sven Marks. Der letzte dreifache Punktgewinn in Herringhausen (3:0) ist bereits fast dreizehn Jahre her – Zeit wurde es also.

Doch in den ersten 45 Minuten sollte es zunächst nicht danach aussehen, dass diese Negativserie reißen sollte. Nach verteilten ersten zwanzig Minuten mit je zwei Großchancen auf jeder Seite nahmen die Hausherren das Heft des Handelns in die Hand und erspielten sich ein klares Chanchenplus. Die beste Gelegenheit vergab Yannick Greitschus nach einer halben Stunde, der mit einem Gewaltschuss an der Unterkante der Latte scheiterte. Hiddenhausen bettelte förmlich um ein Gegentor und wurde in der 36. Minute erhört, als Max-Tillmann Beckhoff aus zwanzig Metern trocken abzog und Torwart Tim Viergutz keine Chance ließ. Der 1:0-Halbzeitstand für Herringhausen war verdient.

In der zweiten Halbzeit dann ein anderes Bild: Die Gäste kämpften sich zurück ins Spiel und ließen defenstiv (fast) nichts mehr anbrennen. Selbst wurde man in der 55. Minute gefährlich, als Loui Sewing eine Hereingabe knapp verpasste. Eine Stunde war gespielt, als Lenn Diekwisch eine Flanke von Luca Albrecht per Kopf zum 1:1-Ausgleich im Netz unterbrachte. Große Aufregung dann in der 72. Minute, als Lenn Diekwisch von Yannick Greitschus überhart gefoult wurde, doch Schiedsrichter Efe Arda Borazanci ließ die fällige (dunkel)-rote Karte stecken und zeigte dem Sünder nur gelb. DIekwisch konnte glücklicherweise weiterspielen, revanchierte sich auf seine Weise und traf in der 79. Minute nach Hereingabe von Marc Andre Salle zum vielumjubelten 2:1-Siegtreffer. Eine letzte Ausgleichschance gab es noch für die Gastgeber, doch Luke Löffler schoss aus zehn Metern Torentfernung den Ball recht weit über das Tor.

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