6:2! Torwart Tim Viergutz hält zwei (!) Elfmeter des Gegners

Die Spvg. Hiddenhausen hat die Partie beim weiterhin abstiegsbedrohten VfL Mennighüffen verdient, wenn auch zu hoch mit 6:2 (3:2) gewonnen. Mann des Tages war Hiddenhausens Torwart Tim Viergutz, der gleich zwei Elfmeter des Gegners abwehren konnte.

Die Vereinigten erwischten einen denkbar schlechten Start ins Spiel, als Mennighüffens Niklas Henke in der Anfangsphase die Gastgeber mit 1:0 in Führung schoss. In der Folgezeit sollten jedoch die Vereinigten dominieren und das Spiel drehen: Nico Becker (13., 40.) und Freistoßkünstler Marcel Rinnelt (24.) in perfekter Vollendung seiner Lieblingsübung schossen die Spielvereinigung hochverdient mit 1:3 in Führung. Völlig überflüssig fiel mit dem Pausenpfiff der 2:3-Anschlusstreffer durch Routinier Gugo Tamoyan, der damit seinen VfL wieder hoffen ließ.

Scheinbar war der zweite Treffer das berühmte Tor zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt, denn Mennighüffen war nun besser und hatte die große Chance, zum 3:3 ausgleichen, doch Gugo Tamoyan scheiterte in der 58. Minute mit einem Foulelfmeter an Hiddenhausens Torwart Tim Viergutz. Seine Vorderleute nutzten diese Vorlage durch das 2:4 von Torjäger Radu Scoarta in der 72. Minute, der nach einem Angriff über die linke Seite freigespielt wurde und erfolgreich vollendete. Entschieden war das Spiel jedoch noch nicht, da die Löhner einen zweiten Elfmeter zugesprochen bekamen, doch auch Arlind Suka fand seinen Meister in Tim Viergutz – allzu oft dürfte Hiddenhausens Torwart, durchaus als Elfmetertöter bekannt, dieses Kunststück in einem Spiel noch nicht gelungen sein. Im Gegenzug entschied Abwehrchef Dominic Buchholz schließlich mit dem 2:5 die Partie. Mit dem Schlusspfiff sorgte Radu Scoarta schließlich für den 2:6-Endstand.

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